Nach einer langen Vorausplanung haben wir es endlich geschafft: Das
Peterrobertwanderfahrtswochenende war da. Das Wochenende begann damit, dass die Hälfte
der Mannschaft eine Stunde zu spät kam. Unser Peterrobertwanderfahrtswochenendleiter
Jochen wirkte schon leicht gereizt, als der Haufen endlich vollzählig war. Doch dann ging
das Peterrobertwanderfahrtswochenende endlich los. Trotz regnerischem Anfang des ansonsten
mit sehr gutem Wetter gesegneten Peterrobertwanderfahrtswochenendes war die Stimmung sehr
gut. Die Fahrt zum Wannsee dauerte trotz guten Durchkommens an den Schleusen Plötzensee
und Charlottenburg ca. vier Stunden. Am Wannsee angekommen, stellten wir die Masten und
fuhren zu unserem Namensvetter, dem Yachtclub Frithjof. Doch dort war niemand zu finden.
Also musste unsere liebe Claudia bei deren Nachbarverein, dem Postsportverein, um Asyl
bitten, welches uns dann auch gewährt wurde. An dieser Stelle bedanken wir uns noch
einmal für die nette Gastfreundschaft.
Nach einem kräftigen Frühstück ging es dann auf die Havel. Nachdem wir bis zur
Pfaueninsel und einmal drumherum gesegelt waren, ging es dann in den Großen Wannsee zur
Baltischen Seglervereinigung, wo die Peter Robert lange Jahre gelegen hatte und gesegelt
wurde. Auch hier wurden wir wieder aufs Herzlichste empfangen und verköstigt, vielen Dank
dafür.
Einige ehemalige Besatzungsmitglieder der Peter Robert ließen es sich auch nicht
nehmen, mit ihrem alten Jugendschiff eine Runde über den See zu drehen. Es wurden alte
Erinnerungen geweckt. Am nächsten Morgen ging es dann leider wieder sehr früh zurück in
die Heimat. Alle waren sehr begeistert und wir haben beschlossen, bei Gelegenheit eine
weitere Peterrobertwanderfahrt z.B. an die Ostsee zu machen.